Im Dialog mit dem Genossenschaftsverband Bayern

Partnerschaftlicher Austausch für starke Genossenschaftsbanken: IG im Dialog mit den Regionalverbänden.

Der regelmäßige Austausch zwischen der Interessengemeinschaft kleiner und mittlerer Genossenschaftsbanken e.V. (IG) und den vier genossenschaftlichen Regionalverbänden ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der vertrauensvollen Zusammenarbeit innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Auch das diesjährige Treffen mit dem Genossenschaftsverband Bayern (GVB) zeigte erneut, wie wertvoll der offene und konstruktive Dialog zwischen beiden Organisationen ist.

Für den GVB nahmen der Präsident Stefan Müller und Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Leißl am Gespräch in München teil. Die IG wurde durch ihre Vorstandsmitglieder Hendrik Freund, Christian Klaus, Anton Ismair, Philipp Staniszewski und Christian Kern vertreten.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen strategischen Projekte des GVB, die laufende Arbeit der IG sowie zahlreiche Zukunftsfragen, die insbesondere kleine und mittlere Volksbanken und Raiffeisenbanken bewegen. Dabei wurde deutlich, dass beide Seiten das gemeinsame Ziel verfolgen, die genossenschaftlichen Banken zukunftsfähig aufzustellen und ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Die IG stellte ihre aktuellen Aktivitäten, die Webinarreihe 2026 sowie die Planungen für die bundesweite IG-Mitgliederversammlung am 3. März 2027 vor. Gleichzeitig wurde der GVB eingeladen, sich auch künftig aktiv in Veranstaltungen und Fachformate der IG einzubringen. Die bisherigen gemeinsamen Erfahrungen zeigen, wie gewinnbringend der gegenseitige Austausch für alle Beteiligten ist.

Breiten Raum nahmen aktuelle Themen aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe ein. Diskutiert wurden unter anderem die regulatorischen Erleichterungen für Banken, die praktische Umsetzung in der Prüfung, das Granularitätskriterium, das Projekt ZuWachs, Wero Fast Enrollment sowie verschiedene Zukunftsinitiativen innerhalb des Verbundes.

Besonders wichtig war der IG dabei die Erwartung, dass regulatorische Erleichterungen künftig auch in der Prüfungspraxis spürbar werden. Gleichzeitig bestand Einigkeit darüber, dass hierfür weiterhin ein enger Austausch zwischen Banken, Verbänden und Prüfungsorganisationen erforderlich ist.

Konstruktiv diskutiert wurden auch Fragen zur Prüfungseffizienz, zur Nutzung neuer Technologien sowie zur zukünftigen Ausgestaltung von Verbundstrukturen und Gremien. Positiv aufgenommen wurde die Vorstellung einer neuen verbundweiten Prüfungssoftware, die in den kommenden Jahren schrittweise eingeführt werden soll.

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war die Frage, wie die Interessen kleiner und mittlerer Genossenschaftsbanken auch künftig in wichtigen Projekten und Entscheidungen angemessen berücksichtigt werden können. Sowohl der GVB als auch die IG betonten die Bedeutung einer engen Einbindung aller Bankengruppen und einer transparenten Kommunikation innerhalb des Verbundes.

Besonders erfreulich war das Angebot von Dr. Leißl, bei konkreten Themenstellungen jederzeit den direkten Austausch mit dem GVB zu suchen und nicht bis zum nächsten Jahresgespräch zu warten. Dieses Angebot unterstreicht die vertrauensvolle und lösungsorientierte Zusammenarbeit, die beide Seiten pflegen.

Fazit des Treffens:
Der Dialog zwischen GVB und IG ist geprägt von Offenheit, gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Interesse, die genossenschaftliche Idee erfolgreich in die Zukunft zu führen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die gute Zusammenarbeit auch künftig fortgesetzt und weiter ausgebaut werden soll, um die Anliegen der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern bestmöglich zu vertreten.

Vielen Dank an Dr. Jürgen Leißl, Stefan Müller und alle Teilnehmer für den offenen, ehrlichen und konstruktiven Austausch.